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Diné
Diné

Alles hat einen Gin

Krise, Krise, Krise, immer nur Krise und dazu noch dieses “C”-Wort.

Da stelle ich mir doch lieber den Strand von Portofino vor mit seinen wunderbaren Fischrestaurants und Luxusboutiquen, in denen Mann adäquate Anzüge für einen relevanten Preis erstehen kann, ohne wie ein deutscher NRW Bundesminister im reingeschossenem Sakko auszusehen…

Ja… Stil und Lebensart das geht scheinbar nur hier. Und da liege ich also vormittags schon am Strand mit Lichtschutzfaktor 50 eingecremt und sinniere über das Leben und halte eine Süddeutsche Zeitung von vorgestern in der Hand.

Zeit für einen Negroni klassisch gemixt von meinem Lieblingsbar-Menschen gegenüber, der eben nicht aufdringlich erscheint, sondern Cocktails nicht nur mixen kann, sondern auch über beste Bar Zutaten und diverse Alkoholika verfügt, die es sonst nicht überall gibt.

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Diné
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Alba Alba Alba…! Und ein ganz kleines bisschen Perigord

Immer wenn ich zu Sebastian Wiese fahre ins Amtshaus nach Ailringen, dann hat er schon etwas Neues im Köcher, eine neue Idee. Sicherlich ist es so, dass ein Sternekoch sonst wäre er kein Sternekoch immer außergewöhnliche Ideen haben muss, Normalität und Mainstream gibt es überall, nicht so aber hier!
Und was kann es denn im Herbst und vor – dem Winter besseres geben als Trüffel..! Vorzugsweise aus Alba oder dem Perigord…

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Stil
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Jede Gerade ist eine Kurve

Ich war ja schon jeher ein Cremer und Nassrasierer. Mein erstverdientes Salär investierte ich in eine Pflegeserie eines Schweizer Kosmetikherstellers und erstand es zur Freude meines Apothekers für teures Geld in seinem Etablissement. Ich gehöre also überhaupt nicht zu der Spezie die beim Namen Ayurveda und La Biosthétique verschnupft mit den Augenbrauen zuckt. Auch muss ich zugeben, Schwielen an den Händen und ungepflegte Fingernägel hatte ich nie. Selbstverständlich schloss mich allein dieser Umstand von zünftigen „MÄNNERRUNDEN“ oder entsprechenden Vereinen aus, ein Umstand, der mich bis heute begleitet und äußerst zufriedenstellt.

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Stil
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Markus Heid, die kleine Reblaus und ich

Es muss in den frühen 80er gewesen sein und im TV lief gerade die Pyramide mit Dieter Thomas Heck.

Es war ein Donnerstag, ich erinnere mich noch genau, ich saß mit meiner Mutter vor dem Fernseher, mit damals noch drei Programmen, und es gab für sie eben die kleine Reblaus in weiß und für mich Kaba Suchard Express und ein Teewurstbrot. Ich durfte dann das erste Mal in meinem Leben nippen, eben an jener kleinen Reblaus, aus der kleinen Flasche.

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Stil
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Casino Royale in Luxemburg

Kennt noch jemand Mensch Ärger dich nicht? Zuhause im trauten Heim? Heute spiele ich aber nicht mehr Mensch ärgere dich nicht, sondern die richtigen Spiele. Nun, wenn ich schon mal in Luxemburg bin und entspannt aus dem Wellness komme, dann kann ich auch schließlich dort ins Casino gehen. Es liegt praktischerweise direkt neben Mondorf Domaine Thermal und nennt sich passenderweise CASINO 2000.

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Reisen
Reisen

Wine, Dine & Fine Sleep im Château d’Urspelt

Schlösser und Burgen, wie gern hab ich sie, wahrscheinlich war ich im früheren Leben mal Graf-, Burg- oder Schlossherr.

Herrschaftlich ist es schon das Schloss Château d’Urspelt in der nördlichen Gemarkung von Luxemburg. Zimmer und Suiten reihen sich in ihr aneinander, der hauseigene Parkplatz davor, selbstverständlich standesgemäß auf Kies und mit Premiumautomobilen der Luxusklasse durchaus frequentiert. Man kennt sich und bleibt hier gerne unter sich wie mir scheint. Ich sehe fast nur Kennzeichen der umliegenden Liegenschaften.

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Reisen
Reisen

Stille Tage in Clervaux. Eine Stadt in Luxemburg, Golf und ich

Erste Beziehungen zu Luxemburg hatte ich, ich müsste so circa 10 Jahre gewesen sein, mit dem damaligen Sender RTL. Nein eben nicht RTL, das heutige schnöde und etwas profane TV Format, dessen zu sehen sich nach 25 Minuten ins Unerträgliche steigert. Damals noch in der guten alten Zeit gab es eben Radio Television Luxemburg, ein Sender, der die alten Strukturen der damaligen väterlichen ARD und ZDF Sendeanstalten vollständig aufgebrochen hat. Ein Sender jenseits der gängigen Vorstellungen, frisch und eloquent kam er daher.

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Stil
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Der Mann, der es kann oder ein Gewürzboard im Herbst

Holz hat etwas Magisches, zumindest für mich. Immer wenn ich durch den Wald gehe und meine Nase an frisch geschlagenes Holz halte, spüre ich eine irgendwie geartete Zufriedenheit. Ich rieche das Harz und mit geht das Herz auf. Auch habe ich ein besonderes Verhältnis zu Bäumen, nie käme es mir in den Sinn einen Baum zu fällen oder ähnliches. So muss es wohl zumindest auch bei Reinhard Reis aus Möglingen sein. Wobei ich zugeben muss, dass Holz für mich kein Werk oder Rohstoff ist, und ich muss auch zugeben, dass ich zwei linke Hände habe, die ich mir vorzugsweise abhacke, absäbele, draufhaue oder was auch immer, wenn ich auch nur ansatzweise mit Werkzeug oder sonstigen Holzteilen in Verbindung gebracht werde.

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Diné
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Ostern, Ostern, Ostern – im Amtshaus Ailringen

Die letzte Woche vor Ostern wird Karwoche genannt. Sie ist die Kernzeit der österlichen Passionszeit und für Christen die wichtigste Woche des Kirchenjahres. Obwohl eigentlich stammt das Wort „Kar” vom althochdeutschen Wort „Chara” und bedeutet Kummer, Trauer, sich Sorgen, klagen. Aber gemach es gibt auch einen Grund zur Freude, nicht nur die Absolution und den Ablass von allen Sünden, sondern auch die Osterzeit und ein entsprechendes Ostermenü bei Sebastian Wiese im Amtshaus Ailringen.